In the transition of 18 to 19 Century changed among German writers and scientists, the image of the north. Was the region earlier generations to be cold, barbaric and uninhabitable, the intellectuals tried in 1800 the North geographically and culturally newly konstruieren und ihn (zumindest teilweise) als positives Gegenmodell zum Süden zu profilieren. An den unterschiedlichen literarischen und wissenschaftlichen Nord-Diskursen beteiligte sich auch Chamisso. Er hatte im Unterschied zu vielen seiner Zeitgenossen die nördlichen Regionen während seiner Weltreise tatsächlich gesehen. Noch bevor Chamisso allerdings als Naturforscher die asiatisch-amerikanische Subarktis in Augenschein nahm und anschließend ausführlich beschrieb, hatte er den Norden bzw. die Polargegend in den Erzählungen Adelberts Fabel und Peter Schlemihl literarisch, d. h. hier phantastisch-allegorisch, gestaltet. Es handelt sich also um das bemerkenswerte Faktum, dass eine geographische Region bei einem und demselben Schriftsteller durch ganz unterschiedliche kulturelle Techniken repräsentiert wird: Sie wird in der literarischen Fiktion zum Alptraum, zum Ort des Selbstverlustes und der Willenslosigkeit stilisiert, während sie aus der Perspektive des Naturforschers den wissenschaftlichen Verfahren des Messens, Klassifizierens, Abbildens und Beschreibens unterworfen wird. Dass die wissenschaftliche Feldarbeit letztlich wieder verschriftlicht und narrativ, d. h. in einer Reisebeschreibung, vermittelt wird, zeigt freilich auch, wie unscharf die Grenzen zwischen dem literarischen und wissenschaftlichen Diskurs gelegentlich gezogen sind. Um diese Spannungen und Korrespondenzen zwischen der literarischen und wissenschaftlichen Darstellung der nördlichen region is Chamisso it in a longer essay, which was established in the context of the Norwegian Research Council funded research project Arktisk discourses at the University of Tromsø. The study is titled De to cultures. Det litterae og det på vitenskapelige Blikk nordområdene hos Adelbert von Chamisso in the anthology Reiser og i det Ekspedisjonen litterae arctic (Trondheim: Tapir Akademisk Forlag 2011) appear.
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